Immun-Glossar

Immun-Glossar
Antibiotika
Antibiotika werden zur Behandlung von Infektionen eingesetzt. Antibiotika sind von Bakterien und Pilzen produzierte Substanzen, die das Wachstum anderer Mikroorganismen (meist Bakterien und andere Krankheitserreger) schon in geringer Konzentration hemmen können, indem sie deren lebensnotwendige Stoffwechselvorgänge oder die Vermehrung blockieren.
Antigene
Antigene sind Stoffe, die bei Eindringen in den Körper eine Immunabwehr auslösen. Antigene sind meist große Proteine oder an Proteine gekoppelte Kohlenhydrate. Sie sitzen auf der Oberfläche von eingedrungenen Fremdkörpern (z.B. auf Bakterien oder Pollen), kennzeichnen diese als körperfremd und lösen dadurch eine Immunantwort gegen Eindringlinge aus.
Antikörper
Antikörper, auch Immunglobuline genannt, sind ein Teil des Immunsystems. Antikörper sind Proteine, die als Reaktion auf sogenannte Antigene gebildet werden. Sie können Antigene erkennen und sich an diese binden. Ein Antikörper ist dabei hochselektiv, d.h. er passt nur auf ein spezifisches Antigen. Durch die Bindung blockiert der Antikörper das Antigen und verhindert so beispielsweise seine gesundheitsschädliche Wirkung.
Bakterien
Bakterien sind kleine, einzellige Lebewesen – sogenannte Mikroorganismen, die sich durch Teilung vermehren. Sie sind überall in unserem Körper vertreten. Man unterscheidet gesundheitsfördernde und krankheitserregende Bakterien. Im Darm, dem Zentrum unseres Immunsystems, befindet sich eine Vielzahl gesundheitsfördernder Bakterien, die unsere Verdauung unterstützen. Hingegen sind krankheitserregende Bakterien in einem gesunden Körper in der Regel nicht vorhanden. Wenn krankheitserregende Bakterien in höherer Konzentration in den Körper gelangen, kann es zu Infektionen kommen. Diese reichen von normalen Erkältungen über Magen-Darm-Infektionen bis hin zur Mittelohrentzündung.
Bifidobakterien
Bifidobakterien sind eine spezielle Bakteriengattung, die sich typischerweise in der Mikroflora des menschlichen und tierischen Verdauungstrakts befinden. Bifidobakterien besitzen nach den Laktobazillen die zweitwichtigste Bedeutung als probiotische Mikroorganismen. Zahlreiche Studien konnten eine positive Wirkung von Bifidobakterien auf das Immunsystem nachweisen. Diese Studien haben jedoch auch gezeigt, dass nicht jedes Bifidobakterium die gleiche Wirkung aufweist, sondern dass es ganz besonders auf den spezifischen Bifidobakterien-Stamm ankommt. Daher ist es besonders wichtig den richtigen Stamm zu wählen, um eine optimale Wirkung für das Immunsystem zu erreichen.
Bifidobacterium lactis
Bifidobacterium lactis ist eine spezielle Art der Gattung der Bifidobakterien, die im menschlichen Darm und in fermentierten Lebensmitteln vorkommt. Die Wirkung von Bifidobacterium lactis wurde in zahlreichen Studien untersucht. Kijimea Immun und Kijimea Immun Plus enthalten den speziellen Stamm Bifidobacterium lactis BS-01. In Kombination mit Lactobacillus plantarum LP-02 und Lactobacillus rhamnosus LR-04 konnte in einer groß angelegten Humanstudie eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgewiesen werden.
B-Lymphozyten
B-Lymphozyten, auch B-Zellen genannt, gehören zu den weißen Blutkörperchen. Sie sind für die Immunabwehr zuständig. Sie können spezielle Antikörper bilden, die zur Bekämpfung unerwünschter Eindringlinge helfen. Gemeinsam mit den T-Lymphozyten bilden sie das spezifische Immunsystem, das gezielt gegen bestimmte Eindringlinge gerichtet ist.
B-Zellen
B-Zellen, auch B-Lymphozyten genannt, gehören zu den weißen Blutkörperchen. Sie sind für die Immunabwehr zuständig. Sie können spezielle Antikörper bilden, die zur Bekämpfung unerwünschter Eindringlinge helfen. Gemeinsam mit den T-Lymphozyten bilden sie das spezifische Immunsystem, das gezielt gegen bestimmte Eindringlinge gerichtet ist.
Calcium
Calcium ist ein für den menschlichen Körper wichtiger Mineralstoff. Calcium sorgt vor allem für gesunde Knochen und Zähne.
Darmflora
Die Darmflora ist der Hauptsitz des Immunsystems. Sie bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die den Darm besiedeln. Sie besteht aus einer Gesamtzahl von 10-100 Billionen Bakterien. Eine gesunde Darmflora ist die Voraussetzung für ein intaktes Immunsystem. Diese kann jedoch durch ungesunde Ernährung, Antibiotika, Kortison und andere Medikamente zerstört werden. In solchen Fällen ist es besonders wichtig der Darmflora fehlende gesundheitsfördernde Bakterien wieder zuzuführen.
Dendritische Zellen
Dendritische Zellen sind Zellen des Immunsystems, die sich entweder aus Monozyten oder Vorläufern der T-Zellen entwickeln. Dendritische Zellen haben insbesondere die Fähigkeit, eine rasche und wirkungsreiche Immunantwort gegen eingedrungene Krankheitserreger hervorzurufen.
Epithel
Als Epithel werden Deckgewebe und Drüsengewebe bezeichnet. Es ist neben Binde-, Muskel- und Nervengewebe eines der vier Grundgewebearten. Das Epithel dient dem Schutz, dem Transport und der Sekretion von Stoffen.
Ergänzende bilanzierte Diäten
Bilanzierte Diäten sind Lebensmittel, die nicht mit der normalen Nahrung aufgenommen werden können. Ergänzende bilanzierte Diäten dienen dazu die Behandlung von Krankheiten ernährungsmedizinisch zu unterstützen. Die Wirkung der Inhaltsstoffe muss durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen werden. Für diese Studien sind ähnlich hohe Anforderungen zu erfüllen wie bei Arzneimitteln: es müssen doppelblinde, placebokontrollierte Studien vorliegen.
Ernährungsphysiologie
Die Ernährungsphysiologie ist ein Bereich der Physiologie, der untersucht, welche Menge und Zusammensetzung an Lebensmitteln eine Person zu sich nehmen sollte, damit sie ihren Organismus optimal ernährt.
FOS
Fructo-Oligo-Saccharide, kurz FOS, ist ein unverdauliches Kohlenhydrat, welches durch die körpereigenen Enzyme des Dickdarms nicht gespalten werden kann. FOS dient im Organismus den spezifischen probiotischen Kulturen als Nahrungsquelle und fördert so deren Wachstum und Aktivität. Darüberhinaus fördert FOS außerdem die Aufnahme von Calcium und Magnesium.
Fructo-Oligo-Saccharide
Fructo-Oligo-Saccharide, kurz FOS, ist ein unverdauliches Kohlenhydrat, welches durch die körpereigenen Enzyme des Dickdarms nicht gespalten werden kann. FOS dient im Organismus den spezifischen probiotischen Kulturen als Nahrungsquelle und fördert so deren Wachstum und Aktivität. Darüberhinaus fördert FOS außerdem die Aufnahme von Calcium und Magnesium.
Fresszellen
Fresszellen gehören zur unspezifischen Immunabwehr. Sie vernichten jegliche Erreger, die in den Körper eindringen. Fresszellen sind in den meisten Geweben des Körpers zu finden und werden durch Gifte der Erreger oder von B-Zellen gebildeten Antikörpern angelockt. Dann umfließen die Fresszellen die Erreger, schließen diese ein und verdauen sie im Inneren der Zelle.
Gluten
Gluten ist ein Getreideprotein, das in Weizen, Roggen, Hafer, etc., aber auch in anderen Getreideprodukten wie Brot, Soßen und Kuchen vorkommt. In Verbindung mit Wasser bildet Gluten sogenanntes Klebereiweiß und spielt daher eine wichtige Rolle bei gebackenen Nahrungsmitteln. Jedoch können Bestandteile des Glutens bei Menschen mit Unverträglichkeiten zu einer Zöliakie führen, einer entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut. Kijimea Immun und Kijimea Immun Plus sind glutenfrei.
Grippaler Infekt
Ein grippaler Infekt ist ebenso wie eine Erkältung eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhäute von Nase, Hals und/oder Bronchien. Häufig wird der grippale Infekt mit der deutlich schwereren Influenza verwechselt.
Immunantwort
Eine Immunantwort ist die Reaktion des Immunsystems auf Eindringlinge, die es als fremd erkannt hat. Man unterscheidet zwischen einer angeborenen und einer erworbenen Immunantwort. Bei der angeborenen Immunantwort erkennen vererbte Mechanismen fremde Reize. Die erworbene Immunantwort verwendet hingegen Rezeptoren, die in jedem Individuum neu gebildet werden. Fremde Reize werden dann vom erworbenen Immunsystem entweder als gefährlich oder ungefährlich eingestuft. Gesundheitsgefährdende Reize lösen eine Immunantwort aus, die diesen Reiz beseitigen soll. Wird ein Reiz als ungefährlich eingestuft, wird in Zukunft keine Immunreaktion mehr ausgelöst.
Immunglobuline
Antikörper, auch Immunglobuline genannt, sind ein Teil des Immunsystems. Antikörper sind Proteine, die als Reaktion auf bestimmte Stoffe, so genannte Antigene, gebildet werden. Sie können Antigene erkennen und sich an diese binden. Ein Antikörper ist dabei hochselektiv, d.h. er passt nur auf ein spezifisches Antigen. Durch die Bindung blockiert der Antikörper das Antigen und verhindert so beispielsweise seine schädliche Wirkung.
Immunglobulin A
Immunglobulin A ist eine spezifische Art von Antikörpern. Es unterstützt die lokale Abwehr von Eindringlingen. Immunglobulin A befindet sich hauptsächlich an den Körperöffnungen und schützt dort den Körper vor Eindringlingen.
Immunspezifisch
Immunspezifische Mikrokulturen sind Mikrokulturen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Die in Kijimea Immun enthaltenen Mikrokulturen haben sich in aufwendigen Studien gegenüber Hunderten von anderen untersuchten Kulturen in ihrer Wirkungsweise als überlegen erwiesen.
Immunsystem
Das Immunsystem ist das Gesamtsystem unserer körpereigenen Abwehr. Es besteht aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen. Das Immunsystem findet und erkennt Eindringlinge und fremde Substanzen, wie Viren, Bakterien, aber auch fehlerhaft gewordene Körperzellen und schaltet diese aus.
Infekt
Umgangssprachlich für Infektionskrankheit ist ein „Infekt“ eine durch Erreger hervorgerufene Erkrankung. Zu den bakteriellen Infektionskrankheiten zählen meist Magen-Darm-Erkrankungen, Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen. Zu den viralen Infektionskrankheiten zählen klassische Kinderkrankheiten wie Mumps und Masern, die meisten Erkältungskrankheiten (Schnupfen, Grippe, Bronchitis) und auch AIDS
Infektionskrankheit
Infektionskrankheiten sind Erkrankungen, die durch Eindringen und Vermehrung von Mikroorganismen im Menschen entstehen. Es können bakteriell und viral hervorgerufene Infektionskrankheiten unterschieden werden. Zu den bakteriellen Infektionskrankheiten zählen meist Magen-Darm-Erkrankungen, Harnwegsinfektionen und Lungenentzündungen. Zu den viralen Infektionskrankheiten zählen klassische Kinderkrankheiten wie Mumps und Masern, die meisten Erkältungskrankheiten (Schnupfen, Grippe, Bronchidien) und auch AIDS.
Influenza
Eine Influenza wird auch echte Grippe genannt. Sie ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit. Typische Symptome sind Schweißausbrüche, Frösteln, starke Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie hohes Fieber. Die Beschwerden in den Atemwegen sind meist deutlich stärker als bei einer normalen Erkältung.
KBE
Abkürzung für koloniebildende Einheiten. Koloniebildende Einheiten sind eine Größe zur Quantifizierung von Mikrokulturen. Eine koloniebildene Einheit ist definiert als ein oder mehrere vermehrungsfähige Mikroorganismen, die bei der Kultivierung zur Bildung einer einzelnen Kolonie führen.
Koloniebildende Einheiten
Koloniebildende Einheiten, kurz KBE, sind eine Größe zur Quantifizierung von Mikrokulturen. Eine koloniebildene Einheit ist definiert als ein oder mehrere vermehrungsfähige Mikroorganismen, die bei der Kultivierung zur Bildung einer einzelnen Kolonie führen.
Lactobacillus plantarum
Lactobacillus plantarum ist eine spezielle Gattung der Lactobazillen. Lactobacillus plantarum kommt überwiegend in fermentierten Lebensmitteln vor. Die Wirkung von Lactobacillus plantarum wurde in zahlreichen Studien untersucht. Diese konnten eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachweisen. Kijimea Immun und Kijimea Immun Plus enthalten den speziellen Stamm Lactobacillus plantarum LP-02. In Kombination mit Bifidobacterium lactis BS-01 und Lactobacillus rhamnosus LR-04 konnte in einer groß angelegten Humanstudie eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgewiesen werden.
Lactobacillus rhamnosus
Lactobacillus rhamnosus ist eine spezielle Gattung der Lactobazillen. Lactobacillus rhamnosus kommt überwiegend in fermentierten Lebensmitteln vor. Die Wirkung von Lactobacillus rhamnosus wurde in zahlreichen Studien untersucht. Kijimea Immun und Kijimea Immun Plus enthalten den speziellen Stamm Lactobacillus rhamnosus LR-04. In Kombination mit Bifidobacterium lactis BS-01 und Lactobacillus plantarum LP-02 konnte in einer groß angelegten Humanstudie eine positive Wirkung auf das Immunsystem nachgewiesen werden.
Lactobazillen
Lactobazillen, auch Milchsäurebakterien genannt, sind eine spezielle Bakteriengattung, die sich typischerweise im menschlichen Atmungs-, Magen-Darm- und Vaginaltrakt sowie in verschiedenen Lebensmitteln befinden. Laktobazillen bauen Zucker zu Milchsäure ab und senken so z.B. den ph-Wert des Darms. Für Lebensmittel ist ihre Funktion als Starterkultur zur Herstellung fermentierter Milchprodukte (Joghurt) bedeutend. Es gibt zahlreiche Studien, die eine positive Wirkung von Lactobazillen auf die menschliche Gesundheit bestätigen. Allerdings unterscheidet sich die Wirkung von den einzelnen Lactobacillus-Stämmen stark. So wurde nachgewiesen, dass einige Stämme eine positive Wirkung auf das Immunsystem und andere Stämme auf die Darm- und Vaginalflora haben. Daher ist es besonders wichtig die richtigen Stämme zu wählen, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.
Lactose
Laktose, umgangssprachlich auch Milchzucker genannt, ist ein natürlicher Zucker, der in Milch und Milchprodukten vorkommt. In Deutschland verträgt ca. jeder Fünfte keine Laktose. Kijimea Immun und Kijimea Immun Plus sind laktosefrei.
Leukozyten
Leukozyten sind weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind.
Lymphozyten
Lymphozyten sind Typen der weißen Blutkörperchen. Sie kommen als B-Lymphozyten und T-Lymphozyten vor.
Magnesium
Magnesium ist wichtig für Muskeln, Herz und Nerven. Es aktiviert eine Vielzahl lebenswichtiger Enzyme und ist für ca. 300 verschiedene Stoffwechselfunktionen notwendig.
Makrophagen
Makrophagen gehören zu den Fresszellen. Fresszellen sind ein Teil der unspezifischen Immunabwehr. Sie vernichten jegliche Eindringlinge, die in den Körper eindringen. Fresszellen sind in den meisten Geweben des Körpers zu finden und werden durch Gifte der Eindringlinge oder von B-Zellen gebildeten Antikörpern angelockt. Dann umfließen die Fresszellen die Eindringlinge, schließen diese ein und verdauen sie im Inneren der Zelle.
Mikrobiologisches Konzept
Das mikrobiologische Konzept zielt auf das Gleichgewicht der Mikrokulturen im Körper ab. Durch verschiedene äußere Einflüsse wie Ernährung, Medikamente oder Umwelteinflüsse können probiotische Mikrokulturen im menschlichen Körper reduziert werden. Dieser Mangel kann Beschwerden verursachen, die durch eine gezielte Zufuhr von Mikrokulturen das Beschwerdeprofil ernährungsphysiologisch positiv beeinflussen können.
Mikrokulturen
Mikrokulturen sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge in aktiver Form in den Darm gelangen und hierbei positive gesundheitliche Wirkungen erzielen. Es gibt Hunderte von verschiedenen Mikrokulturen-Stämmen, die sich in ihrer Wirksamkeit unterscheiden. So haben nur wenige nachweislich einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Vergleichbar ist dies mit einer Fußballmannschaft, in der alle 11 Spieler Fußballer sind, jedoch nur einer der Torwart ist.
Milchsäure
Die Milchsäure ist eine natürliche Säure, die ein wichtiges Zwischenprodukt für den Stoffwechsel darstellt. Sie kann die Anzahl verschiedener Eindringlinge verringern.
Milchsäurebakterien
Lactobazillen, auch Milchsäurebakterien genannt, sind eine spezielle Bakteriengattug, die sich typischerweise im menschlichen Atmungs-, Magen-Darm- und Vaginaltrakt sowie in verschiedenen Lebensmitteln befinden. Laktobazillen bauen Zucker zu Milchsäure ab und senken so z.B. den ph-Wert des Darms. Für Lebensmittel ist ihre Funktion als Starterkultur zur Herstellung fermentierter Milchprodukte (Joghurt) bedeutend. Es gibt zahlreiche Studien, die eine positive Wirkung von Lactobazillen auf die menschliche Gesundheit bestätigen. Allerdings unterscheidet sich die Wirkung von den einzelnen Lactobazillus-Stämmen stark. So wurde nachgewiesen, dass einige Stämme eine positive Wirkung auf das Immunsystem und andere Stämme auf die Darm- und Vaginalflora haben. Daher ist es besonders wichtig die richtigen Stamms zu wählen, um die gewünschte Wirkung für das Immunsystem zu erreichen.
M-Zellen
M-Zellen sind spezialisierte Epithelzellen des Dünndarms. Für die Funktion des Immunsystems spielen diese eine wichtige Rolle.
Mukosa
Mukosa ist der medizinische Begriff für Schleimhaut. Im Darm bezieht sich Mukosa auf die Darmschleimhaut.
Paneth-Zellen
Paneth-Zellen treten in Magen, Darm und Rektum auf. Sie sind sehr stoffwechselaktiv und wirken antibakteriell.
Plasmazellen
Plasmazellen (auch Plasmozyten genannt) sind Zellen des Immunsystems. Sie sind aktivierte B-Lymphozyten, die im Antikörper-Produktionszyklus sind und riesige Mengen von Antikörpern produzieren.
Plasmozyt
Plasmazellen (auch Plasmozyten) sind Zellen des Immunsystems. Sie sind aktivierte B-Lymphozyten, die im Antikörper-Produktionszyklus sind und riesige Mengen von Antikörpern produzieren.
Präbiotika
Präbiotika sind spezifische unverdauliche Lebensmittelbestandteile, wie z.B. Fructo-Oligo-Saccharide. Sie dienen als selektive Nahrungsquelle für Mikrokulturen und fördern so deren Wachstum und Aktivität. Zudem begünstigen Präbiotika die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe, wie z. B. Calcium aus dem Darm.
Probiotika
Ein Probiotikum (probiotische Mikrokulturen), aus dem Griechischen von pro bios = ‚für das Leben‘, ist eine Zubereitung, die lebende Mikroorganismen enthält. Bei einer hohen Dosierung der Probiotika gelangen diese in aktiver Form bis in den Darm und entfalten eine gesundheitsfördernde Wirkung. Probiotika können als Zugabe in Lebensmitteln, in Nahrungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln oder in Form von Arzneimitteln verabreicht werden. Probiotische Mikrokulturen lassen sich von den Präbiotika, die das Wachstum von bereits sich im Darm befindlichen Mikroorganismen anregen sollen, und den Synbiotika, einer Kombination aus Probiotikum und Präbiotikum, abgrenzen.
Rezeptoren
Rezeptoren sind Bindungsstellen zwischen verschiedenen Zellen oder an den einzelnen Zellen.
Synbiotika
Ein Synbiotikum (Mehrzahl Synbiotika) ist eine Kombination von Pro- und Präbiotika, die deren Vorteile synergistisch in sich vereinigen.
Spezifisches Immunsystem
Das spezifische Immunsystem ist gegen ein spezielles Antigen gerichtet. Es braucht länger als das unspezifische Immunsystem, um einen effektiven Gegenschlag vorzubereiten. Jedoch besitzt es eine größere Treffsicherheit. Das spezifische Immunsystem kann sich die Eindringlinge merken und bei einem erneuten Angriff diese schnell und effektiv unschädlich machen.
Stammspezifität
Unter den Hunderten von verschiedenen Mikrokulturen-Stämmen gibt es große Wirksamkeitsunterschiede, die auf die einzelnen Stämme zurückzuführen sind. Daher ist es von großer Bedeutung einen Mikrokulturen-Stamm auszuwählen, der sich in Studien als für das Immunsystem wirksam erwiesen hat.
T-Lymphozyten
T-Lymphozyten, auch T-Zellen genannt, sind an der zellvermittelnden Immunantwort beteiligt. Sie können zwischen fremden und körpereigenen Substanzen unterscheiden und verfügen an ihrer Oberfläche über Rezeptoren, die auf verschiedene Fremdkörper passen. Gemeinsam mit den B-Lymphozyten bilden sie das spezifische Immunsystem, das gezielt gegen bestimmte Eindringlinge gerichtet ist.
T-Zellen
T-Lymphozyten, auch T-Zellen genannt, sind an der zellvermittelnden Immunantwort beteiligt. Sie können zwischen fremden und körpereigenen Substanzen unterscheiden und verfügen an ihrer Oberfläche über Rezeptoren, die auf verschiedene Fremdkörper passen. Gemeinsam mit den B-Lymphozyten bilden sie das spezifische Immunsystem, das gezielt gegen bestimmte Eindringlinge gerichtet ist.
Unspezifisches Immunsystem
Das unspezifische Immunsystem steht bereits von Geburt an zur Verfügung. Es ist sehr schnell und kann v.a. bei kleinen Wunden Eindringlinge unschädlich machen. Es wird vom spezifischen Immunsystem unterstützt.
Vitamin C
Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine für das Immunsystem. Es ist aktiv an der Abwehr beteiligt und unterstützt die aktivierten T-Zellen. Außerdem werden durch Vitamin C freie Radikale eingefangen, die ansonsten gesunde Körperzellen zerstören.
Zöliakie
Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegen Bestandteile von Gluten. Bei Patienten mit einer solchen Unverträglichkeit entzündet sich durch die Aufnahme glutenhaltiger Speisen die Dünndarmschleimhaut. Oft werden dabei Darmepithelzellen zerstört. Nährstoffe können dadurch nur schlecht aufgenommen werden und bleiben unverdaut im Darm. Als Symptome äußern sich Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen und ist teilweise genetisch determiniert. Etwa 0,3% der Deutschen leiden an Zöliakie.
Kijimea Immun Plus – Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen. Zur Unterstützung des körpereigenen Immunsystems
Kijimea Immun – Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zur diätetischen Behandlung von Personen mit geschwächtem Immunsystem bei Infekten.
