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Ratgeber

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist äußerst wichtig bei einem gereizten Darm.

Zusätzlich zur Therapie mit Kijimea® Reizdarm sollten Betroffene auch beim Essen aufpassen. Denn ist die Darmbarriere gestört, kann der Darm empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel und Essgewohnheiten reagieren. Wir empfehlen deshalb:

Achten Sie darauf welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sog. FODMAPs – darunter versteht man fermentierbare Kohlenhydrate und Zuckeraustauschstoffe – zur Schädigung und Reizung der Darmbarriere führen können. Menschen die einen sensiblen und gereizten Darm haben, reagieren oft stärker auf bestimmte Lebensmittel, die einen hohen Anteil an FODMAPs enthalten. Diese Lebensmittel sollten daher weiterstgehend vermieden werden. Hier finden Sie eine umfangreiche Liste mit geeigneten und ungeeigneten Lebensmitteln. Unter unserer Rubrik Service finden Sie zudem noch leckere Rezepte, die speziell einen geringen FODMAP-Gehalt aufweisen.

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Essen Sie langsam und in Ruhe
Nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Mahlzeiten. Kauen Sie jeden Bissen gründlich. Versuchen Sie es zu vermeiden, beim Essen viel Luft zu schlucken. Patienten mit einem gereizten Darm haben außerdem oft Probleme, größere Portionen zu verdauen. Denn ist zu viel Nahrung gleichzeitig im Verdauungstrakt, können die typischen Reizdarm-Symptome ausgelöst werden. Essen Sie daher täglich mehrere kleinere Mahlzeiten, dadurch werden Magen und Darm weniger belastet.

Führen Sie Tagebuch über Ihre Ernährung
Ein Ernährungstagebuch kann Ihnen helfen, herauszufinden, welche Speisen bei Ihnen in gesteigertem Maße Darmbeschwerden hervorrufen. Zeichnen Sie Ihre Essgewohnheiten und die auftretenden Darmbeschwerden auf. Lernen Sie Ihren Körper und seine Reaktionen kennen. So erkennen Sie Zusammenhänge, die es Ihnen erlauben, gezielte Änderungen in Ihrer Ernährung vorzunehmen. Hier finden Sie eine Vorlage für Ihr Ernährungstagebuch zum kostenlosen Download.

Trinken Sie reichlich
Trinken Sie genug, etwa zwei Liter am Tag. Denn gerade bei Durchfall ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, da der Körper sehr viel Flüssigkeit verliert. Besonders empfehlenswert sind stille oder kohlensäurearme Mineralwässer, Früchte- und Kräutertees. Meiden Sie Kaffee und sonstige koffeinhaltige Getränke sowie Alkohol. Auch stark kohlensäurehaltige Getränke wie Softdrinks sind ungeeignet, da sie zu Blähungen führen können.

Bewegung

Eine weitere Empfehlung für Reizdarm-Patienten:

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Achten Sie darauf, sich regelmäßig zu bewegen. Denn regelmäßige Bewegung fördert auch die Darmbewegung. Sportliche Aktivität kann auf den Darm wirken wie eine Massage. Bauen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag ein.

Günstig auf das Reizdarmsyndrom können sich beispielsweise auswirken:

  • Verdauungsspaziergänge
  • Radfahren
  • Joggen
  • Schwimmen
  • Gymnastik
  • Yoga
  • Wandern

Entspannung

Einige wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben,
dass auch Stress Reizdarm-Symptome verschlimmern kann.

Akuter Stress führt nachweislich zu Veränderungen im Magen-Darm-Trakt. Gründe dafür sind vor allem eine durch (emotionalen) Stress bedingte Veränderung in der Hormonausschüttung und eine gesteigerte Magensaftproduktion. Wir empfehlen daher Reizdarm-Patienten sich bewusst Phasen der Entspannung zu verschaffen. Achten Sie auf ein effektives Stress-Management und gönnen Sie sich wenn möglich immer wieder kurze Auszeiten, in denen Sie zur Ruhe kommen.

Dabei helfen können Ihnen:

  • Allgemeine Entspannungsübungen
  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Yoga
  • Tai Chi
  • Qi Gong
  • Ausreichender und möglichst regelmäßiger Schlaf
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